Kartoffelgratin selber machen: Einfaches Grundrezept
- Juri

- 20. Juli 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 22. Juli 2025

Warum Kartoffelgratin selber machen?
Kartoffelgratin ist eines der Gerichte, bei denen du mit wenigen Zutaten viel mehr rausholen kannst als jede Fertigmischung.
Du bestimmst, was reinkommt, keine Zusatzstoffe, kein Stabilisator, kein Industrie-Geschmack.
Außerdem sparst du Geld, kannst Reste verwerten und bist flexibel: Milch, Sahne, Käse, du entscheidest, was reinpasst und was nicht.
Das Ergebnis? Ein Gratin, das nach Kartoffel schmeckt und nicht nach Chemiebaukasten.
Wie gelingt ein perfektes Kartoffelgratin?
Worauf musst du achten?
Kartoffeln richtig schneiden:
Die Kartoffelscheiben sollten wirklich dünn sein (ca. 2 mm). Je dünner, desto schneller werden sie gar und desto cremiger wird das Gratin. Am besten geht’s mit einem Küchenhobel oder einer Mandoline.
Kartoffeln schichten, nicht kippen:
Die Scheiben sollten dachziegelartig und gleichmäßig geschichtet werden, nicht einfach reingekippt. So gart alles gleichmäßig und das Gratin fällt nicht auseinander.
Sahne/Milch gut würzen
Salz, Pfeffer und Muskat direkt in die Sahne geben. Die Flüssigkeit verteilt den Geschmack gleichmäßig, sonst hast du fade Stellen.
Kartoffeln richtig schneiden:
Die Kartoffelscheiben sollten wirklich dünn sein (ca. 2 mm). Je dünner, desto schneller werden sie gar und desto cremiger wird das Gratin. Am besten geht’s mit einem Küchenhobel oder einer Mandoline.
Knoblauch nicht vergessen:
Die Auflaufform mit einer halbierten Knoblauchzehe ausreiben (und mit Butter), das gibt dem Gratin eine feine, aber nicht aufdringliche Würze.
Nicht zu wenig Flüssigkeit:
Das Gratin soll cremig werden, aber nicht in Sahne schwimmen. Bedecke die Kartoffeln bis knapp unter die Oberfläche so bekommst du die perfekte Konsistenz.
Genug Zeit lassen:
Gratin braucht meist 50–60 Minuten, je nach Ofen. Lieber etwas länger, als rohe Kartoffeln im Kern.
Käse erst zum Schluss oder gleich drauf?
Wer’s richtig goldbraun und kross will, kann nach der Hälfte der Backzeit Käse draufstreuen oder auch schon direkt zu Beginn.
Wenn’s zu dunkel wird: locker mit Alufolie abdecken.
Nicht direkt schneiden:
Lass das Gratin nach dem Backen kurz stehen, dann zieht es noch nach und lässt sich besser portionieren.
Extra-Tipp:
Gratin schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, weil die Aromen durchziehen. Perfekt zum Vorbereiten!
Rezept: Kartoffelgratin (Basis)
Zutaten:
1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
300 ml Sahne (alternativ Hälfte Milch, Hälfte Sahne oder Pflanzensahne)
1 Knoblauchzehe
1 TL Salz
Pfeffer, Muskat
80 g geriebener Käse (z. B. Gouda oder Emmentaler)
Butter für die Form
Zubereitung:
Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
Kartoffeln schälen, in dünne Scheiben hobeln.
Auflaufform mit Butter und Knoblauch ausreiben.
Kartoffeln einschichten.
Sahne mit Salz, Pfeffer, Muskat verrühren, drüber gießen.
Ca. 50–60 Minuten backen, bis das Gratin goldbraun ist.
Nach der hälfte der Zeit mit Käse bestreuen.
Tipps & Aufbewahrung:
Gratin lässt sich einfrieren, zum Aufwärmen einfach in den Ofen.
Für die vegane Version: Pflanzensahne und veganen Käse nehmen.
Wird am nächsten Tag meist noch besser.
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Kartoffelgratin (Basis)











Super , wir werden es nachkochen 😍