Hier sind bestätigte Studien und Quellen zu den 5 Aussagen über Äpfel, inklusive aktueller wissenschaftlicher Literatur.
1️⃣ Stimmt es, dass Äpfel den Blutzucker regulieren können?
AHA: „Äpfel helfen, den Blutzucker nach dem Essen stabil zu halten. Ihre Ballaststoffe verlangsamen die Zuckeraufnahme.“
Antwort: JA.
Erklärung: Durch lösliche Ballaststoffe wie Pektin wird die Zuckeraufnahme im Darm verlangsamt. Studien zeigen, dass der Blutzucker nach dem Essen langsamer ansteigt, sowohl bei gesunden Personen als auch bei Menschen mit leicht gestörter Glukosetoleranz.
2️⃣ Stimmt es, dass Äpfel gut für die Darmflora sind?
AHA: „Äpfel füttern die guten Darmbakterien. Ihre Ballaststoffe unterstützen eine gesunde Verdauung.“
Antwort: JA.
Erklärung: Die Ballaststoffe und Polyphenole in Äpfeln wirken präbiotisch. In Studien konnte gezeigt werden, dass der regelmäßige Apfelkonsum die Vielfalt und Zusammensetzung der Darmflora positiv beeinflusst.
3️⃣ Stimmt es, dass Äpfel beim Abnehmen helfen können?
AHA: „Äpfel machen lange satt und können beim Abnehmen helfen, weil sie wenig Kalorien liefern.“
Antwort: JA.
Erklärung: Äpfel enthalten viel Wasser, Ballaststoffe und nur wenige Kalorien. Studien zeigen, dass der tägliche Verzehr von Äpfeln bei Übergewichtigen zu einer moderaten Gewichtsabnahme führen kann.
4️⃣ Stimmt es, dass Äpfel das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken können?
AHA: „Äpfel enthalten Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, die nachweislich den Blutdruck regulieren, Cholesterin senken und Gefäße schützen.“
Antwort: JA.
Erklärung: In Übersichtsarbeiten zeigte sich, dass Apfelkonsum mit einer Verbesserung von Blutfetten, Blutdruck und Entzündungsmarkern einhergeht. Dadurch sinkt langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
AHA: „Im Tierversuch konnten Äpfel die Lebensdauer verlängern — beim Menschen ist das bisher nicht belegt.“
Antwort: NEIN (bisher nur experimentelle Hinweise).
Erklärung: In Tiermodellen wie dem Fadenwurm konnte durch Apfelextrakte eine Lebensverlängerung erzielt werden. Beim Menschen fehlen jedoch bislang direkte Belege für lebensverlängernde Effekte durch Apfelkonsum.
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