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Nudeln selber machen – das komplette Basisrezept

  • Autorenbild: Juri
    Juri
  • 31. Juli 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Frisch gebratene Kartoffelpuffer gestapelt auf einem Teller vor wohnlichem Hintergrund
Nudeln selber machen: Basisrezept mit Dinkel oder Hartweizen. Frische Pasta für Lasagne, Tagliatelle oder Spaghetti – plus Varianten und Tipps für aromatisierte Nudeln.








Frische Nudeln: einfach und besser als jede Packung


Selbstgemachte Nudeln sind eine der wichtigsten Grundlagen in der Küche. Wenige Zutaten, dafür viel Geschmack und perfekte Konsistenz. Ob für Lasagne, Tagliatelle oder Spaghetti – mit diesem Basisrezept bist du flexibel.


Warum solltest du Nudeln selber machen?


  • Du bestimmst die Zutaten
  • Keine Zusatzstoffe oder Konservierung
  • Frischer Geschmack und perfekte Textur
  • Lässt sich einfrieren oder trocknen
  • Basis für unzählige Gerichte


Worauf solltest du bei Nudeln selber machen achten?


Verwende am besten Dinkelmehl Type 630 – es ist nussig, mineralstoffreich und für viele leichter verdaulich. Alternativ geht Weizenmehl Type 405 oder eine Mischung 50/50 mit Hartweizengrieß für mehr Biss. Eier sollten Raumtemperatur haben. Der Teig muss gut durchgeknetet werden (Hand: mind. 8–10 Min., Maschine weniger), bis er elastisch ist.

Dann in Folie wickeln und mindestens 30 Min. ruhen lassen, besser 1 Stunde im Kühlschrank. Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen verwenden, sonst werden die Nudeln trocken. Bei Dinkel vorsichtig ausrollen und ggf. etwas länger ruhen lassen, weil der Teig schneller reißt.


Warum Eier in Nudeln?


Eier bringen Fett und Eiweiß in den Teig.

Das sorgt für:
  • Elastizität und Stabilität beim Ausrollen
  • Goldgelbe Farbe und vollen Geschmack
  • Einfachere Verarbeitung, weil der Teig nicht so schnell reißt

Der Nachteil:
Frische Eierteig-Nudeln sind nicht lange haltbar und sollten direkt verarbeitet oder eingefroren werden. Wenn die Eier sehr klein sind, kann 1 EL Wasser oder Olivenöl helfen, damit der Teig nicht zu fest wird.

Nudelteig nur aus Hartweizengrieß und Wasser ist länger haltbar und ideal für trockene Pasta wie Spaghetti, braucht aber mehr Knetarbeit und ist weniger elastisch.


Rezept: Grundrezept Nudelteig


Zutaten:


  • 400 g Dinkelmehl Type 630 (oder 200 g Dinkel + 200 g Hartweizengrieß)
  • 4 Eier
  • 1 TL Salz
  • Optional: 1 EL Olivenöl

Zubereitung:


  1. Mehl auf die Arbeitsfläche geben, Mulde formen.
  2. Eier und Salz in die Mulde geben und mit einer Gabel verquirlen.
  3. Nach und nach Mehl einarbeiten, bis ein Teig entsteht.
  4. Teig 8–10 Min. kneten, bis er elastisch ist.
  5. In Folie wickeln, mindestens 30 Min. ruhen lassen, besser 1 Stunde im Kühlschrank.
  6. Ausrollen, formen und sofort kochen oder trocknen.

Kochen: Frische Nudeln in reichlich Salzwasser 2–3 Min. garen, bis al dente.

Varianten aus dem Basisrezept


Lasagneplatten
Teig dünn ausrollen, auf die gewünschte Größe schneiden und direkt schichten. Am besten frisch verwenden, alternativ kurz antrocknen lassen.
Tagliatelle/Bandnudeln: Teig ausrollen und in Streifen schneiden. Funktioniert gut ohne Maschine.

Spaghetti
Mit Pastamaschine oder sehr dünn ausgerollt und geschnitten. Ohne Maschine extrem aufwendig – besser für Tagliatelle geeignet.

Farbige und aromatisierte Nudeln:
Du kannst den Teig variieren, indem du einen Teil der Flüssigkeit ersetzt. Bei frischen Kräutern oder püriertem Gemüse (z. B. Basilikum, Paprika) evtl. mehr Mehl einarbeiten, falls der Teig zu feucht wird.

  • Basilikum-Nudeln: 10–15 g frisches Basilikum fein pürieren und mit Ei mischen.
  • Chili-Nudeln: 1 TL Chilipulver oder feine frische Chili einarbeiten.
  • Paprika-Nudeln: Paprikapulver oder pürierte, reduzierte Paprika verwenden.

Geht das auch ohne Maschine?
Ja. Ein Nudelholz reicht völlig. Mit einer Pastamaschine bekommst du gleichmäßige Bahnen, aber Handarbeit funktioniert genauso. Für Lasagneplatten einfach dünn ausrollen und direkt verwenden.


Screenshot-Freundlich Kompakt


Nudeln

  • 400 g Dinkelmehl (oder Dinkel/Hartweizengrieß)
  • 4 Eier
  • 1 TL Salz


  1. Teig kneten,
  2. ruhen lassen.
  3. Ausrollen,
  4. formen,
  5. kochen.

Lasagneplatten, Tagliatelle, Spaghetti möglich.





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