Schwäbische Spätzle
- Juri

- 12. Nov. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Schwäbische Spätzle: Goldgelbe Spätzle mit Röstzwiebeln!
Ich bin im Schwabenländle groß geworden. Und ja: Als Schwab kaufst du keine Spätzle. Punkt. Du rührst dir einen Teig, der so zähfließend ist, dass der Löffel steht, und schabst, drückst oder hobelst sie ins Wasser. Genau das machen wir hier! Mit vier gängigen Methoden, leicht erklärt.
Warum Schwäbische Spätzle?
Schnell gemacht: Teig, Salz, Wasser – fertig.
Kinder lieben’s: mild im Geschmack, perfekt zu Soße oder pur mit Butter.
Variabel: als Beilage, angebraten, zu Käse – alles möglich.
Günstig & alltagstauglich: Standardzutaten, keine Spezialgeräte nötig.
Schwierigkeit, Portion & Zeit
einfach · 4 Portionen · 20 Min aktiv + 10 Min Ruhe · Gesamt: 30–35 Min
4 Methoden* – kurz erklärt
Spätzlehobel (Brettschlitten): Gleichmäßige „Knöpfle“, sehr anfängerfreundlich, flott für große Mengen.
Spätzlepresse: Schlanke, längere Spätzle; ideal, wenn du weichen Teig magst.
Brett & Messer (klassisch): Etwas Übung, dafür volle Kontrolle über Länge und Dicke.
Spätzlesieb/Lochschaber: Gute Alternative ohne Spezialpresse, ergibt kurze, unregelmäßige Nockerl.
*Es gibt eine neue Idee das ist ein "Spätzle-Shaker" das hab ich Letzens erst gesehen.
Zutaten Schwäbische Spätzle (4 Portionen)
400 g Weizenmehl (Typ 405 oder 550)
4 Eier (Größe M)
180 – 220 ml Wasser (kalt)
1 TL Salz
Optional: 1 Prise Muskatnuss, 1 EL Butter zum Schwenken
Teigkonsistenz: zähfließend. Er soll in Fäden vom Löffel reißen, nicht gießen.
Schritt für Schritt
Teig rühren
Mehl und Salz mischen. Eier und 180 ml Wasser zugeben und mit dem Holzlöffel/Schneebesen kräftig schlagen, bis der Teig blasenwirft und zähfließend ist (bei Bedarf schluckweise Wasser bis 220 ml).

Kurz ruhen lassen (10 Min)
Der Teig entspannt, bindet besser und reißt beim Formen sauber.
Wasser aufkochen
In einem großen Topf kräftig Salzwasser zum Sprudeln bringen (wie Meerwasser salzen).
Formen – wähle deine Methode
Hobel: Teig in den Hobel geben und zügig über das Wasser hin- und herschieben.
Presse: Teig portionsweise direkt ins kochende Wasser drücken.
Brett & Messer: Brett anfeuchten, Teig dünn streichen und schmale Streifen ins Wasser schaben.
Sieb: Teig mit Teigkarte durch das Lochsieb streichen.

Garen & Abschöpfen
Spätzle kurz aufsteigen lassen, dann 1–2 Minuten ziehen. Mit Schaumlöffel in ein Sieb geben, gut abtropfen.
Ende
In 1 EL Butter schwenken, optional mit Muskat würzen. Sofort servieren oder für später abkühlen lassen.
Varianten & Tipps
Mehr Biss: 10–20 % Hartweizengrieß ins Mehl mischen.
Ohne Presse: Hobel oder Brett funktionieren genauso – Teig eher fester halten.
Nicht zu dünn: Wenn Spätzle zerfasern, war der Teig zu flüssig → Mehl unterrühren.
Anbraten: Gekochte Spätzle mit Butter in der Pfanne goldgelb schwenken – top für Reste.
Serviertipp: Mit Röstzwiebeln, Bratensoße oder als Käsespätzle.
Aufbewahrung & Meal-Prep
Kühlschrank: max. 3 Tage, gut abgekühlt, abgedeckt.
Einfrieren: bis 3 Monate; gefroren direkt in heißer Butterpfanne regenerieren oder kurz in heißem Wasser erwärmen.











Kommentare