Kartoffeln & Kartoffelpüree einfrieren – Unterschiede & Tipps
- Juri

- 5. Sept. 2025
- 2 Min. Lesezeit

So frierst du Kartoffeln richtig ein, ohne dass sie ungenießbar werden.
Kartoffeln gehören zu den beliebtesten Beilagen – doch nicht jede Form lässt sich gut einfrieren. Während Kartoffelpüree super funktioniert, können gekochte Kartoffeln nach dem Auftauen mehlig oder wässrig werden. Hier erfährst du die Unterschiede und Tipps.
Warum solltest du Kartoffeln oder Kartoffelpüree einfrieren?
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Meal Prep für Familien und schnelle Mahlzeiten
Kein Food Waste – übrig gebliebene Portionen nutzen
Kartoffelpüree einfrieren klappt besonders gut
Was sollte man beim Einfrieren von Kartoffeln beachten?
Kartoffelpüree: Püree lässt sich sehr gut einfrieren. Am besten mit Milch und Butter zubereiten – das macht es cremiger und stabiler. Nach dem Auftauen einfach vorsichtig erwärmen und mit etwas Milch oder Butter wieder cremig rühren.
Ganze oder gekochte Kartoffeln: Nicht ideal. Durch den hohen Wassergehalt verändern sie beim Auftauen die Konsistenz – sie werden glasig, mehlig oder wässrig. Besser ist es, Kartoffeln in Form von Püree, Kroketten oder Knödeln einzufrieren.
Was ist resistente Stärke?
Auch bei Kartoffeln verändert sich ein Teil der Stärke, wenn sie nach dem Kochen abkühlen oder eingefroren und wieder aufgetaut werden. Diese sogenannte „resistente Stärke“ wird im Dünndarm nicht verdaut, sondern gelangt in den Dickdarm, wo sie als Futter für gute Darmbakterien dient. Das kann den Blutzuckeranstieg nach dem Essen senken und wirkt positiv auf die Darmflora.
Wichtig ist jedoch: Gekochte Kartoffeln, Reis und Nudeln sollten vor dem Einfrieren und beim Aufwärmen stets hygienisch behandelt werden.
Vorsicht: Lässt man diese Lebensmittel zu lange bei Zimmertemperatur stehen, können sich Bakterien wie Bacillus cereus stark vermehren. Dieses Risiko ist besonders bei Reis bekannt, kann aber auch bei Nudeln und Kartoffeln auftreten, wenn sie unsauber gelagert werden. Schimmel ist kein spezifisches Risiko, sondern entsteht allgemein bei falscher Lagerung. Deshalb Kartoffeln, Reis und Nudeln immer rasch abkühlen, sauber einfrieren und beim Verzehr gründlich durcherhitzen.
Meal Prep & Aufbewahrung
Kartoffelpüree lässt sich 2–3 Monate im Gefrierfach lagern. Am besten portionsweise einfrieren, dann hat man jederzeit eine schnelle Beilage parat. Ganze Kartoffeln sind nicht empfehlenswert – lieber direkt in einer verarbeiteten Form einfrieren.
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Kartoffeln und Püree einfrieren – Tipps











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