Folienkartoffel (Ofenkartoffel) klassisch, einfach, genial
- Juri

- 27. Juli 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 29. Juli 2025

Folienkartoffel: außen kross, innen weich. So geht's richtig.
Damals hat man sie einfach in Alufolie gewickelt und in die Glut vom Grill geschmissen. Später dann auf dem Teller mit Quark serviert. Und genau das funktioniert heute immer noch – aber auch im Ofen oder im Airfryer.
Wichtig ist: Du brauchst die richtige Kartoffelsorte, genug Hitze und ein bisschen Geduld.
Warum solltest du Folienkartoffeln selber machen?
Du brauchst nur 1 Zutat
Kein Schälen, kein Stress
Perfekte Beilage zu allem: Salat, Fleisch, Gemüse
Du kannst sie super vorbereiten
Innen weich, außen leicht kross
Worauf solltest du bei Folienkartoffeln achten?
Verwende große, möglichst festkochende Kartoffeln mit dünner Schale – die halten besser die Form. Du kannst sie vorher einige Minuten vorkochen oder dämpfen, das verkürzt die Garzeit und sorgt für eine weichere Konsistenz.
Wichtig ist, dass du die Kartoffel mehrmals mit einer Gabel einstichst, damit sie nicht aufplatzt. Und bitte kein Salz außen drauf, das entzieht Feuchtigkeit. Öl ist optional – aber ein Hauch davon innen an der Schale oder außen auf der Folie kann das Ergebnis verbessern.
Wie kannst du sie einwickeln? Was funktioniert wirklich?
Alufolie: Der Klassiker – vor allem beim Grillen. Alufolie reflektiert Hitze, schützt die Schale und hält Feuchtigkeit. Wenn du die Kartoffeln vorher mit Öl einreibst und ein paar Kräuter dazupackst (z. B. Rosmarin), wird's noch aromatischer. Schale wird leicht gebräunt. Funktioniert sehr gut im Ofen und in der Glut.
Backpapier: Ideal im Ofen. Kein Metallkontakt. Wenn du die Enden wie ein Bonbon eindrehen willst, sieht es sogar hübsch aus beim Servieren. Auch hier gern mit Öl und Kräutern arbeiten. Tipp: Nur für Ofen – nicht für Grill oder Airfryer geeignet.
Backpapier + Alufolie: Best of both worlds. Innen das Papier, außen Alufolie. So kommt nichts Metallisches an die Kartoffel, aber sie bleibt geschützt. Funktioniert auch im Airfryer – aber achte darauf, dass nichts lose rumfliegt.
Ohne Hülle: Funktioniert ebenfalls, vor allem im Ofen.
Vorteil: volles Aroma. Nachteil: die Schale wird härter und trocknet schneller aus. Kartoffel kann beim Einschneiden etwas zerfallen
Wasserschale im Ofen – bringt das was?
Ja. Eine ofenfeste Schale mit Wasser auf dem Boden des Ofens erzeugt Dampf. Der sorgt dafür, dass die Schale weicher bleibt. Gut für Kinder oder wenn du keine knusprige Schale magst. Aber: zu viel Dampf verlängert die Garzeit und verhindert Röstaromen.
Die klassischen Varianten:
Grill/Glut: Direkt in Alufolie, nach etwa 40–60 Minuten ist sie perfekt.
Backofen: 200 Grad Umluft, ca. 45–60 Minuten (je nach Größe)
Airfryer: 180 Grad, 35–45 Minuten. Kartoffel evtl. mit etwas Öl einreiben, das macht die Schale knuspriger. Kein loses Papier verwenden – Brandgefahr.
Rezept: Folienkartoffel (Ofenkartoffel)
Zutaten:
Große festkochende Kartoffeln (z. B. Linda, Sieglinde, Annabelle)
Optional: Öl
Optional: Kräuterquark, Sour Cream, Frischkäse, Schnittlauch
Zubereitung:
Kartoffeln waschen, nicht schälen.
Mehrfach mit Gabel einstechen.
Optional kurz vorkochen (5–10 Minuten).
Mit Öl einreiben oder trocken lassen.
In Alufolie, Butcher Paper oder Backpapier wickeln.
Backofen: 200 Grad Umluft, ca. 50 Min.
Airfryer: 180 Grad, ca. 40 Min (ohne Papier! - Die Heizsprirale ist näher an dem Papier, als im Ofen - Brandgefahr!)
Grill: In die heiße Glut, ca. 60 Min.
Tipp: Vor dem Servieren einschneiden und mit Butter, Frischkäse oder Quark füllen.
Screenshot-Freundlich Kompakt
Folienkartoffel
Festkochende Kartoffeln waschen, einstechen.
In Folie, Butcher Paper oder Backpapier wickeln.
Zubereitung:
Backofen: 200 °C Umluft, ca. 50 Min
Airfryer: 180 °C, ca. 40 Min (ohne Papier)
Grill: Glut, ca. 60 Min Mit Quark oder Butter servieren











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