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Kartoffelpuffer selber machen: Knusprig wie vom Markt & ohne Fertigmischung

  • Autorenbild: Juri
    Juri
  • 19. Juli 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 22. Juli 2025


Frisch gebratene Kartoffelpuffer gestapelt auf einem Teller vor wohnlichem Hintergrund





Kartoffelpuffer wie früher selber machen


Warum fertige Puffer kaufen, wenn’s auch selbst gemacht so einfach geht? Mit diesem Rezept für klassische Kartoffelpuffer brauchst du nur wenige Zutaten und ein bisschen Zeit, schon bekommst du knusprige Reibekuchen, wie sie sein sollen.

Hier gibt’s alle Varianten: Pfanne, Ofen oder Airfryer. Ganz ohne Fertigpackung, ohne Zusatzstoffe aber mit maximalem Geschmack.



Wie bereite ich Kartoffelpuffer richtig vor?


Kartoffeln werden für Kartoffelpuffer NICHT gekocht oder zerstampft.


Stattdessen schälst du sie und reibst die rohen Kartoffeln fein. Die Masse soll stückig bleiben, nicht wie Püree!

Danach drückst du die geriebene Kartoffelmasse mit einem sauberen Tuch kräftig aus, damit das Wasser rausgeht. Je trockener die Masse, desto knuspriger werden deine Puffer.
Kartoffelpuffer sind einfach immer eine gute Idee.

Tipp:

Mit einer Küchenmaschine und Reibe-Aufsatz (Käsereibe) geht das Reiben schnell, sauber und sicher ideal, wenn du regelmäßig Kartoffelpuffer oder andere Rezepte hast wo Gemüse gerieben werden soll.

Ansonsten reicht eine einfache Vierkantreibe völlig aus.


Kartoffelpuffer im Airfryer oder Ofen:


Ja, das geht aber das Ergebnis ist nicht 1:1 wie in der Pfanne.
Es wird weniger fettig, aber auch etwas weniger knusprig. Trotzdem super, wenn du auf Ölgeruch/Bratspritzer verzichten willst. Wenn du damit klar kommst und es testen möchtest, kannst du ja einen im Airfryer testen. Das mache ich auch immer so.



Rezept: Kartoffelpuffer (Reibekuchen) – Grundrezept für ca. 10-12 kleine


Zutaten:


  • 1 kg geschälte Kartoffeln (vorwiegend festkochend oder mehligkochend)
  • 1 Zwiebel (z.B. rot)
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
  • 2–3 EL Mehl (optional, für extra Bindung)
  • Pfeffer
  • Öl zum Braten (z. B. Ghee)
  • Optional: etwas Muskat

Zubereitung:


  1. Kartoffeln schälen und fein reiben (eine Maschine ist hier hilfreich).
  2. Die geriebenen Kartoffeln in ein sauberes Küchentuch geben und kräftig ausdrücken, damit sie nicht wässern, je trockener, desto knuspriger die Puffer!
  3. Zwiebel schälen, fein hacken oder mitreiben.
  4. Kartoffelmasse mit Zwiebel, Ei, Salz, Mehl (optional), Pfeffer (und Muskat) in eine Schüssel geben, alles gut vermengen.

Pfanne - Bestes Ergebnis:
Reichlich Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen.
Mit einem Esslöffel kleine Portionen der Masse hineingeben, leicht andrücken.
Von jeder Seite 3–4 Minuten goldbraun ausbacken.
Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Airfryer-Variante :
Temperatur: 200 °C (voreingestellt, meist „Fries“/„Bake“)
Zeit: 12–15 Minuten (je nach Dicke und Gerät)

Ablauf:
  1. Backpapier oder Dauerbackfolie ist nicht unbedingt notwendig aber kann hilfreich sein für die ersten Minuten, sonst könnten die Puffer ankleben. (alternativ vorher aufheizen)
  2. Puffer-Masse zu kleinen, flachen „Talern“ formen (nicht zu dick).
  3. Mit etwas Öl bepinseln oder einsprühen – sonst werden sie trocken - auch lecker, ist halt etwas anders!
  4. Nach der Hälfte der Zeit wenden und nochmal mit Öl bepinseln.
  5. Fertig, wenn sie goldbraun sind.


Backofen-Variante:
Temperatur: 220 °C Umluft, mittlere Schiene
Zeit: 25–30 Minuten (je nach Dicke)

Ablauf:
  1. Backblech mit Backpapier auslegen, mit Öl bepinseln.
  2. Taler mit etwas Abstand aufs Backpapier setzen, flachdrücken.
  3. Mit Öl bepinseln oder besprühen (essentiell für Knusprigkeit).
  4. Nach 15 Minuten wenden und nochmal bepinseln.
  5. Fertig, wenn beide Seiten goldbraun sind.

Tipp:


– Am besten direkt heiß servieren, z. B. mit Apfelmus.
– Puffer lassen sich super einfrieren und im Toaster aufknuspern.




Screenshot-freundlich kompakt


Kartoffelpuffer (Basic)


  • 1 kg Kartoffeln, fein reiben, ausdrücken
  • 1 Zwiebel,
  • 1 Ei,
  • 1 TL Salz,
  • 2 EL Mehl,
  • Pfeffer

Alles mischen, kleine Puffer formen

Pfanne mit Öl: beidseitig goldbraun

200 °C, (voreingestellt, meist „Fries“/„Bake“)
12-15 Min. (je nach Dicke und Gerät)

Ofen:
220 °C Umluft,
25-30 Min.





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3 Kommentare

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Gast
13. Nov. 2025
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Klappt auch super im airfryer.

Gefällt mir

Micha
22. Juli 2025
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Es funktionert und das ist selten heutzutage 😄

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Christin Leier
Christin Leier
19. Juli 2025

Ein Stück Kindheit, super Rezept. Einfach und leicht beschrieben. Auf jeden Fall geling sicher.👍

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Da schmecken dir wirklich alle Rezepte – sind ja deine.

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