Gurken-Kichererbsen-Kräuter-Salat
- Juri

- 4. Apr.
- 5 Min. Lesezeit

Kurzbeschreibung
Dieser Gurken-Kichererbsen-Kräuter-Salat ist genau so ein Essen, das man schnell auf den Tisch stellen kann, wenn es frisch sein soll, aber nicht nach reiner Beilage schmecken darf. Die Gurke bringt Frische und Saftigkeit rein, die Kräuter machen alles leichter und die gerösteten Kichererbsen sorgen dafür, dass der Salat nicht langweilig wird. Das ist kein kompliziertes Rezept und auch nichts, wofür du groß planen musst. Wenn du Gurke, ein paar Kräuter und eine Dose Kichererbsen da hast, bist du eigentlich schon fast durch.
Persönlicher Einstieg
Ich mag solche Salate vor allem an Tagen, an denen ich etwas Frisches will, aber trotzdem das Gefühl haben möchte, dass ich wirklich was gegessen habe. Nur Gurke mit Dressing ist mir oft zu wenig. Da fehlt dann einfach etwas, woran man ein bisschen kauen kann und was den Salat runder macht. Genau deshalb mag ich die Kichererbsen hier so gerne. Und wenn du sie kurz anröstest, passiert direkt mehr. Dann hast du frische Gurke, viele Kräuter und dazu etwas Warmes, Würziges und leicht Nussiges. Das ist am Ende so ein Salat, den man einmal macht und dann im Alltag öfter auf dem Schirm hat, weil er unkompliziert ist und einfach funktioniert.
Warum du diesen Gurken-Kichererbsen-Kräuter-Salat lieben wirst
Er ist schnell gemacht und braucht keine komplizierten Zutaten Er schmeckt frisch, ist aber trotzdem nicht zu leicht oder zu dünn Die gerösteten Kichererbsen bringen Biss und machen den Salat spannender Du kannst ihn als leichtes Mittagessen, Abendessen oder als Beilage essen Er passt gut zu Brot, Grillgemüse, Fleisch oder einfach pur aus der Schüssel
Schwierigkeit, Portion & Zeit
Schwierigkeit: Einfach
Portionen: 2 bis 3
Zubereitung: 20 Minuten
Ruhezeit: keine
Gesamtzeit: 20 Minuten
Was bei Gurken-Kichererbsen-Kräuter-Salat wirklich wichtig ist
Damit der Salat gut wird, sollten nicht alle Teile gleich schmecken und gleich weich sein. Die Gurke ist frisch und saftig. Die Kräuter bringen eine grüne, leichte Note rein. Die Kichererbsen sollten deshalb am besten kurz geröstet werden, damit sie etwas Farbe bekommen und nicht einfach nur still mitlaufen. Genau das macht am Ende den Unterschied.
Wichtig ist auch das Dressing. Gurke braucht Salz. Kichererbsen brauchen Würze. Kräuter brauchen etwas Säure, damit sie nicht untergehen. Zitrone passt hier sehr gut, weil sie frisch bleibt und nicht zu schwer wirkt. Ein gutes Olivenöl rundet alles ab. Wenn du magst, kannst du noch etwas Joghurt oder Tahin einrühren. Dann wird das Dressing etwas cremiger und der Salat bekommt noch ein bisschen mehr Körper.
Ein zweiter Punkt ist die Gurke selbst. Wenn sie sehr wässrig ist, kannst du das weiche Innere leicht rausnehmen. Musst du nicht immer machen. Aber gerade wenn der Salat länger stehen soll, hilft das schon. So bleibt er knackiger und verwässert nicht so schnell.
Zutaten für Gurken-Kichererbsen-Kräuter-Salat
Für den Salat
1 große Salatgurke
1 Dose Kichererbsen, ca. 240 g Abtropfgewicht
1 kleine rote Zwiebel
1 großer Bund Kräuter, zum Beispiel
Dill,
Petersilie und etwas
Minze
Für das Dressing
Saft von 1 Zitrone
3 EL Olivenöl
1 gute Prise Salz
etwas schwarzer Pfeffer
Optional
2 EL Joghurt
für ein etwas cremigeres Dressing
1 EL Tahin statt Joghurt
für eine kräftigere Variante
1 kleine Knoblauchzehe
etwas Chili
So gelingt Gurken-Kichererbsen-Kräuter-Salat wirklich
Zuerst die Kichererbsen in ein Sieb geben, gründlich abspülen und gut abtropfen lassen. Danach am besten mit einem sauberen Tuch oder Küchenpapier trockenreiben. Je trockener sie sind, desto besser bekommen sie in der Pfanne Farbe.
Jetzt eine Pfanne erhitzen und die Kichererbsen mit wenig Öl anrösten. Du kannst sie auch fast trocken rösten, wenn die Pfanne gut ist. Wichtig ist nur, dass sie ein bisschen Farbe bekommen und leicht nussig riechen. Sie müssen nicht komplett knusprig werden. Es reicht, wenn sie etwas fester sind und mehr Geschmack haben. Das dauert je nach Pfanne ungefähr 6 bis 8 Minuten.
In der Zeit die Gurke vorbereiten. Die Enden abschneiden, die Gurke längs halbieren und dann in halbe Scheiben schneiden. Wenn du möchtest, kannst du das weiche Innere mit einem Löffel etwas rausnehmen. Vor allem dann, wenn die Gurke sehr wasserreich ist oder der Salat nicht direkt gegessen wird.
Die rote Zwiebel fein schneiden. Die Kräuter grob hacken. Dill passt hier sehr gut, Petersilie bringt Frische und etwas mehr Tiefe rein und Minze macht den Salat noch leichter. Du musst nicht alles exakt so nehmen. Aber zwei bis drei Kräuter zusammen machen hier wirklich Sinn.
Für das Dressing den Zitronensaft mit Olivenöl, Salz und Pfeffer verrühren. Wenn du eine cremigere Version willst, kannst du jetzt Joghurt oder Tahin einrühren. Wenn du Knoblauch magst, reibst du eine kleine Zehe dazu. Chili passt auch, wenn du es etwas kräftiger willst.
Dann alles in eine große Schüssel geben. Erst Gurke, Zwiebel und Kräuter locker mischen. Danach die warmen oder lauwarmen Kichererbsen dazugeben. Das Dressing darübergeben und alles einmal vorsichtig durchheben. Nicht zu lange rühren. Sonst fällt die Gurke schnell zusammen.
Am besten schmeckt der Salat direkt nach dem Mischen. Dann hast du noch die frische Gurke, die warmen Kichererbsen und die Kräuter in einem guten Gleichgewicht.



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